Gruppenordnung

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Führung

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Aufbau
Ein Führungsstab einer größeren Mission bei Gruppe W besteht aus zwei Komponenten. Die Erste ist eine feste Doppelführung, die durch optionale Mitglieder der Zweiten sinnvoll auf das Szenario oder die Einsatzanforderungen ergänzt werden kann.

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Doppelführung

Auch in der Totalebene verlassen wir uns in entsprechend großen Missionen auf die Effizienz eines Buddy-Teams. Das bringt die Möglichkeit der Aufgabenteilung und Redundanz bei Ausfall einer mit und unseren Spielerlebnissen eine gesicherte Führungsstruktur. Anders als es die Bezeichnungen und Beschreibungen vermuten lassen, tragen dabei beide Slots dasselbe Maß an Rechten, Pflichten sowie Verantwortung und werden demzufolge bei gravierenden Fehlern gleichermaßen zur Rechenschaft gezogen.

Commanding Officer (#1) [CO]

Er trägt die Hauptverantwortung in der Mission. Dazu ist er über den Hauptkanal mit allen Kampf- und Aufklärungseinheiten verbunden. Die Missionsleitung macht grobe Pläne, gibt die Befehle, koordiniert das Vorgehen und erhält direkte Unterstützung von anderen Mitspielern aus dem Führungsstab.

Executive Officer (#2) [XO]

Der CO wird durch den Executive Officer (#2) assistiert, der verschiedene Aufgaben übernehmen kann, z.B. leichte Logistikverwaltung, Hilfe bei der Führung (Bis hin zur zeitweiligen Komplettübernahme), direkte Befehlsumsetzung und so weiter. Er ist mit den gleichen Rechten wie die #1 ausgestattet, Mädchen für alles und häufig ein Ausbildungsplatz für zukünftige COs.

Optionale Mitglieder

Um den Führungstab in unseren vielen Szenarien möglichst handlungsfähig und effizient zu halten, kann die Doppelführung um maximal 4 weitere Begleiter erweitert werden.

Chief of Logistics [CoLo]

Dieser wird benötigt, wenn es einen sehr hohen Logistikbedarf gibt (Logistiker mehr als 30% der Gesamtspieler). Er ist das erste Bindeglied zwischen Logistik und kämpfenden Truppen. Weitere Informationen unter GO: Logistik.

Forward Observer [FO]

Als Bindeglied zu Artillerie- und Mörserkräften. Er dirigiert jegliches indirektes Feuer in einer Mission und versorgt diese Elemente mit Aufklärungsdaten über den Feind. Weitere Informationen unter GO: Artillerie.

Joint Terminal Attack Controller [JTAC]

Brauchen wir für koordinierten Einsatz von Close Air Support mit Bodentruppen. Weitere Informationen unter GO: CAS.

Military Intelligence Officer [MIO]

Er versorgt die Missionsleitung und alle anderen Einheiten mit Aufklärungsdaten über eigene und feindliche Truppen, indem er sie sammelt und aufbereitet. Er arbeitet häufig mit eigenen Aufklärungsdrohnen, aktualisiert das Blue Force Tracking-System und klinkt sich in die Funkkanäle anderer Einheiten ein, um sie direkt mit Informationen zu versorgen.

Sonstiges

Bis zu zwei beliebige, sinnvolle Ergänzungen des Führungsteams, z.B. Fahrer, Nahsicherer, Medic und weitere.

Infanterie

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Die Infanterie ist eine häufige, vielseitige Kampfeinheit, die in engen Gebieten wie Wald und Stadt große Vorteile gegenüber anderen Bodeneinheiten besitzt. Ihr Kampfkraft ist jedoch im direkten Vergleich niedriger als die eines MBT oder IFV.



Squads

  • Das Squad als Standardinfanterie bei Gruppe W basiert auf einer Abwandlung des US-Army Squadsystems, bei der neun Spieler eine Einheit bilden.
  • Alle Mitspieler eines Squad befinden sich auf einem Funkkanal.

Rifle Squad

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  • Ein Rifle Squad ist fast in jeder Lage einsetzbar. Es kann Feuerunterstützung bieten, Aufklärungsarbeit leisten oder einem anderen Squad das Vorrücken erleichtern, indem es Deckung gibt. Seine Hauptaufgabe sind Angriffs- und Unterstützungsmanöver.
  • Der Squadleader hat zwei, ihm untergeordnete, Fireteamleader. Diese geben ihm die Freiheit, das Squad als Ganzes zu führen und die Übersicht zu behalten.
  • Das Fireteam besteht aus vier Spielern: Fireteamleader (Führung nach Vorbild), einem Grenadier, einem Automatic Rifleman und dem Rifleman.
    • Der Rifleman kann durch eine geeignete Spezialrolle ersetzt werden, z.B. leichter AT-Schütze, Combatmedic, Designated Marksman usw.

Weapon Squad

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  • Das Weapon Squad ist eine Unterstützungseinheit. Es ist auf Sicherungs- und Overwatchaufgaben spezialisiert.
  • Der Squadleader kommandiert 4 Buddyteams. Dadurch kann er die Feuerkraft besser über das Gelände verteilen und koordinieren.
  • Der Aufbau kann nach drei Varianten erfolgen:
  1. Variante: 2 MMG-Schützen + 2 Assistenten, 2 AT/AA + 2 Assistenten
  2. Variante: 2 MMG-Schützen + Assistenten, 2 HMG/GMG-Schützen + 2 Assistenten
  3. Variante: 2 MMG-Schützen + Assistenten, 2 Mörser + Helfer (Einsatz nur auf Squad oder Platoonebene)


Platoons

  • Mehrere Squads werden zu einem größeren Verbund zusammengefasst.
    • Teilweise wird auch noch ein SEBA-Team für besondere Aufgaben eingebunden.
  • Die Verantwortung über diesen Verbund hat die Platoonführung.
  • Innerhalb dieses Verbundes wird zwischen den Anführern über einen Platoonfunkkanal kommuniziert.

Platoonführung

Auch auf Platoonebene verlassen wir uns in entsprechend großen Missionen auf die Effizienz eines Buddy-Teams. Das bringt die Möglichkeit der Aufgabenteilung und Redundanz bei Ausfall einer mit und unseren Spielerlebnissen eine gesicherte Führungsstruktur. Anders als es die Bezeichnungen und Beschreibungen vermuten lassen, tragen dabei beide Slots dasselbe Maß an Rechten, Pflichten sowie Verantwortung und werden demzufolge bei gravierenden Fehlern gleichermaßen zur Rechenschaft gezogen. Dazu kommt noch ein optionaler Platoonmedic, um ein Mindestmaß an medizinscher Versorgung zu sichern. Dieser kann ausgelassen werden, sollte ein MEDEVAC vorhanden sein.

Platoon Leader [PL]

Er trägt die Hauptverantwortung, entwickelt und koordiniert die Manöver seines Platoons. Bei Bedarf stimmt er sein Vorgehen mit anderen Einheiten ab und kommuniziert mit der übergeordneten Führung (falls verfügbar).

Platoon Sergeant [PSG]

Er ist mit den gleichen Rechten wie der PL ausgestattet, entlastet klassischerweise den Planer bei der Kommunikation innerhalb des Platoons, überprüft die Ausrüstung der Squads und stellt sicher, dass alle die Aufgabenstellung der Einheit verstanden haben.

Platoon Medic [PMDC]

Dieser ist für die fortgeschritte medizinische Versorgung des Platoons zuständig. Er koordiniert bei heftigen Verlusten die Heilungsmaßnahmen und stellt sicher, dass alle Platoonmitglieder ausreichend und gleichmäßig mit medizinischer Ausrüstung versorgt sind.

Platoonarten

Wir haben bei Gruppe W drei Platoonarten, die sich früher in ihrem Aufbau unterschieden. Derzeit definieren sie sich durch ihre Größe. Jedes Platoon ist kann mit beliebigen Squads besetzt werden. Jedes Platoon muss mindestens ein Riflesquad enthalten. Die Bilder sind als Beispiel zu sehen, da der Aufbau variieren kann.

Light Platoon


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Aufgabe

  • Ausgelegt auf leichte Führung und höhere Bewegungsgeschwindigkeit. Es eignet sich besonders für Aufklärungsaufgaben und Angriffe auf kleinere Ziele.

Aufbau

  • Zwei Squads bilden den Grundaufbau.
  • Zusätzlich kann ein SEBA-Team (siehe GO: SEBA) mit klarem Einsatzschwerpunkt attachiert werden. Z.B.: schwere Panzerabwehr, autonome Drohnenaufklärung, UGV-Unterstützung, Medic-Team, Scharfschützenteam usw.
  • Führungsfunkkanal: PL, PSG, SL, SL, (TL)


Combat Platoon


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Aufgabe

  • Ausgelegt auf Kampfoperationen. Es eignet sich besonders für defensive Operationen und Sicherungsaufgaben.

Aufbau

  • Drei Squads bilden den Grundaufbau.
  • Zusätzlich kann ein SEBA-Team (siehe GO: SEBA) mit klarem Einsatzschwerpunkt attachiert werden. Z.B.: schwere Panzerabwehr, autonome Drohnenaufklärung, UGV-Unterstützung, Medic-Team, Scharfschützenteam usw.
  • Führungsfunkkanal: PL, PSG, SL, SL, SL, (TL)




Assault Platoon


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Aufgabe

  • Durch die schiere Masse von 39 Spielern hervorragend für infanteristische Angriffe auf breiter Front geeignet oder um größere Stellungen oder Ansiedlungen zu halten.

Aufbau

  • Vier Squads als Grundaufbau.
  • Führungsfunkkanal: PL, PSG, SL, SL, SL, SL






Mobilität

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  • Infanterie bei Gruppe W kann auf mehrere Arten bewegt werden: Flugzeug, Helikopter, LKWs, leichte Fahrzeuge und so weiter. Fremdtransport erfolgt dabei durch die Logistik oder missionsrelevante Inhalte (etwa der Start in mehreren KI-gelenkten Helikoptern).
  • Für den Eigentransport gilt:
    • alle leichten Fahrzeuge sind möglich mit Einschränkung auf Radantrieb, Mindestplatzanzahl 5 und einer Hauptbewaffnung von weniger als 20mm Kaliberstärke (Ausnahme Granatenwerfer).
  • Offizielle Empfehlung: Die Fahrzeuge sind für Transportaufgaben gedacht und die Bewaffnung dient vornehmlich der Eigensicherung unterwegs.
  • Verschiedene teilabgesessene Konzepte über einen längeren Zeitraum haben sich als unbrauchbar erwiesen. Offiziell wird empfohlen bewaffnete Fahrzeuge nur für den Selbstschutz während der Fahrt zu nutzen.

SEBA

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Aufbau

  • "Spezialeinheiten für besondere Aufgaben" (SEBA) sind bei Gruppe W infanteristische Einheiten mit zwei bis fünf Mitgliedern, wobei eines als Teamleader fungiert.
  • Sie haben einen der folgenden Aufgabenschwerpunkte:
    • medizinische Versorgung/Unterstützung
    • Aufklärungsteam
    • Autonome Kampfeinheit
    • Scharfschützenteam
    • Kommandokräfte
    • Mörserteam
    • schwere Feuerunterstützung (Maschinengewehre/Granatenwerfer)
    • Panzerabwehr / Flugabwehr
    • Kampftaucher
    • EOD-Team (Sprengfallen- suche und -Entschärfung)
  • SEBAs können autark arbeiten oder innerhalb eines Infanterieplatoons. Es gibt maximal zwei eigenständige SEBAs in einer Mission.

Mechanisierte Infanterie

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Aufbau

  • Mechanisierte Infanterie bei Gruppe W ist die Verknüpfung von Infantry Fighting Vehicles (IFV) und einem eigenen Infanterieelement.
  • Eine Einheit besteht aus insgesamt 9 Spielern, diese bestehen aus:
    • Eine dreiköpfige Besatzung (Commander, Gunner, Driver) für das IFV (Hauptbewaffnung 20mm Geschütz oder mehr).
    • Sechs Infanteristen, einer davon als Teamleader.
  • Die Hauptverantwortung für die Einheit hat der Commander, zur Führung siehe Leitfaden: Mech.Inf.

Besatzung und Infanterie

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  • Die Fahrzeugbesatzung kennt die Grundtaktiken aus der GO: Kampfpanzer.
  • Die Infanteriespieler sind mit den Grundlagen der Infanterie vertraut.
  • Alle Mitglieder eines Fahrzeugs sind über einen Funkkanal miteinander verbunden.

Besonderheit in der Führungsaufgabe

  • Die Chain of Command verändert sich in hochdynamischen Situationen (z.B. urbanes Gebiet), in denen die Infanterie eine bessere Übersicht hat.
  • Der Teamleader kann dann zeitweise das Kommando über das Fahrzeug, respektive Schütze und Fahrer, übernehmen; der Kommandant hat unterstützende Funktion.

Mechanized Infantry Platoon

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  • Besteht aus zwei Fahrzeugen, wobei die Commander & Teamleader über den Führungskanal in direktem Funkkontakt miteinander stehen.
  • Ein Commander übernimmt dann zugleich die Platoonführung und die Außenverbindung zu anderen Einheiten.
  • Dieser Verbund hat einen der höchsten Führungsansprüche für den Platoonleader, ein primäres "Führen durch Auftrag" ist dringend empfohlen.








Kampfpanzer

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Aufbau

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  • Kampfpanzer bei Gruppe W können einzeln oder als Platoon bis zu vier Fahrzeuge eingesetzt werden, wobei ein Drittel der Fahrzeuge aus Luftabwehr-Panzern bestehen kann.


Führung und Kommunikation


  • Die Kommunikation innerhalb eines Platoons geschieht auf einem einzigen taktischen Kanal. Gelenkt wird dabei ein Tank Platoon vom Platoon Leader, der Befehle direkt an bestimmte oder alle Fahrzeuge weitergibt, wo sie verzögerungsfrei ausgeführt werden.
  • Der taktische Kanal wird dabei nur von Führungskräften und Mannschafften mit Prioritätsmeldungen genutzt.
  • Tank Commander nehmen Supportrollen wahr, indem sie Fahrer und Richtschütze unterstützen und ggf. anweisen. Sie sind für das Fahrzeug verantwortlich.

Taktik


  • Formationen und die Position der einzelnen Fahrzeuge sind fix, ebenso wie eine Reihe von Standardtaktiken und -manöver (siehe Grundlagen).

Vorlage: Panzerformationen und Grundlagen

Logistik

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Logistikkonzept bei Gruppe W

  • Logistik bei Gruppe W innerhalb der Gruppenordnung ist ein Supportelement für kämpfende Einheiten. Sie stellen eine eigene Einheit dar, meist mit eigener Basis oder Aufenthalt hinter der Frontlinie.
  • Zur Logistik zählt Transportlogistik (Transport von Mitspielern, MEDEVAC), Fahrzeuglogistik (Versorgung mit Treibstoff, Munition oder Ersatzteilen) sowie Ausrüstungslogistik (z.B. Munitionskisten oder ähnliches).
  • Eine Logistikeinheit kann aus einem oder mehreren Logistikern bestehen, die alleine oder gemeinsam (Konvoi, Eskorte) Aufträge auf Anfrage durchführen.
  • Sie werden geleitet vom Logistik-Teamleader, der über ein mündliches Funkmeldesystem oder DLP Kontakt zu den restlichen Logistikern hält. Nach Möglichkeit koordiniert der Teamleader nur Aufträge, ohne selbst aktiv zu werden.
  • Als Schnittstelle zu den restlichen Einheiten agiert der XO (bzw. der CoLo, siehe Führung), die über den Logistikkanal mit dem Teamleader verbunden sind. Sie beraten und unterstützen die Führung in logistischen Fragen.

Ablauf


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  • Kampfeinheiten stellen rechtzeitig die Anfrage auf eine logistische Versorgung innerhalb des Hauptkanals. Sie erhalten unverzüglich eine positive oder negative Antwort.
  • Der XO (CoLo) übernimmt und fässt die Details des Auftrags zusammen: Betreffende Einheit, Versorgungspunkt, Versorgungsart.
  • Er erstellt einen 5-Liner und leitet ihn an den Logistik-Teamleader weiter.
  • Der Logistik-Teamleader stellt einen oder mehrere Logistiker für den Auftrag zusammen und erklärt ihnen die Details.
  • Nach der Abfahrt bzw. dem Abflug der Logistikeinheit klinken sie sich in den internen Kanal der Kampfeinheit ein und besprechen weitere Details, etwa den genauen Versorgungspunkt. Nach Abschluss des Auftrags wird die Verbindung wieder gekappt.
    • Logistiker kommunizieren dabei ihren Auftragsstatus dem Teamleiter mittels eines Funkmeldesystems, dass einheitliche Status hat.

5-Liner & Funkmeldesystem


5-Liner mit Erklärungen

5-Liner zum Ausfüllen

Close Air Support

Ablauf

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  • Close Air Support (CAS) steht bei Gruppe W für Supporteinsätze von Kampfeinheiten im Nahbereich durch Flugeinheiten.
  • Geführt werden sie dabei bodengebunden durch den Joint Terminal Attack Controller (JTAC), der Einsätze entwirft, anordnet und kontrolliert - ohne JTAC, kein CAS.
  • JTAC und CAS-Elemente kommunizieren über einen eigenen Kanal, wobei Co-Piloten bevorzugte Gesprächspartner sind, falls verfügbar.
  • Sämtliche Elemente, das heißt Check-in-Briefing, 9-Liner und Brevity Terms, sind standardisiert und auswendig gelernt.
  • Das CAS-Konzept bei Gruppe W ist gewissermaße das "Endgame" mit hohem Anspruch und setzt sehr viel Erfahrung voraus. Es ist bewusst einsteigerunfreundlich gestaltet.

Ablauf eines CAS-Einsatzes


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  • Der JTAC übernimmt für jeden Einsatz die Verantwortung für Fluggerät und die Unversehrtheit der eigenen Mitspieler. Er entwirft aufgrund des Geländes, der Spielsituation und seiner eigenen Erfahrung gedanklich einen Luftangriff, der mithilfe des 9-Liners in ein komprimiertes Verfahren übersetzt wird. Die Missionsführung entscheidet über den Einsatz und gibt Informationen darüber weiter, wo eigene Einheiten und was sie tun.
  • Der 9-Liner wird übermittelt und zu einem festgelegten Zeitpunkt oder sofort ausgeführt. Zeitkritische Kommunikation erfolgt über Brevity Terms.


9-Liner


Vorlage: 9-Liner mit Erklärungen

Vorlage: 9-Liner zum Ausfüllen

Luftwaffe

Aufbau

Die Luftwaffe besteht aus einem oder mehreren Flugzeugen oder Helikoptern, die dem Befehl des JTAC gehorchen.

Chain of Command
Der JTAC berät den CO und leitet auf seinen Befehl hin Angriffe durch die Luftwaffe. Der JTAC handelt nicht auf eigene Faust.

Aufbau
Die Luftwaffe unterliegt keinen Einschränkungen bei den Einsatzmöglichkeiten: Aufklärung, Angriff auf beliebige Ziele, evtl. ein Transport... etc. (JTAC sollte von unklugen oder gefährlichen Befehlen abraten!). Der Unterschied zum CAS liegt in der Grundlegenden Aufgabe der Luftwaffe: Der CAS unterstüzt eigene Einheiten bei deren Zielen. Die Luftwaffe ist eine eigene Kampfeinheit, die eigene Ziele bekämpft.


Sonstiges

  • Stirbt der JTAC darf die Luftwaffe nicht mehr eingesetzt werden
  • JTAC ist für Friendly-Fire verantwortlich
  • CO ist für den Ausfall der Luftwaffe verantwortlich (ob durch Abschuss oder Ausfall des JTAC), wie bei allen anderen Einheiten eben auch.

Artillerie

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Aufbau und Ablauf

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  • Artillerie bei Gruppe W sind eigenständige Vehikel, die für indirektes Feuer eingesetzt werden.

Besatzung

  • Jedes Vehikel wird voll besetzt, sofern kein Artillerieverband vorliegt, bei dem nur Fahrer und Schütze besetzt werden müssen.
  • Wenn Artillerie statisch eingesetzt wird, kann, wenn dies nicht durch andere Einheiten erreicht werden kann, auch auf den Fahrer einer Panzerhaubitze verzichtet werden.

Einsatz

  • Artillerieeinheiten agieren verbund- oder einzelweise. Sie erhalten über den Forward Observer aus dem Führungsteam Details zum Feuerauftrag und verlegen selbstständig ihre Position, um in Feuerreichweite zu kommen oder sich vor Gegenfeuer zu schützen. Weitere Details im Leitfaden.


Artillerie-Anforderung


Vorlage: Arty-Anforderung mit Erklärungen

MEDEVAC

Aufbau

Eine MEDEVAC-Einheit besteht immer aus mindestens einem Arzt und einem Paramedic sowie der jeweiligen Fahrzeugcrew. Meistens ist das ein Helikopter also: Pilot, Co-Pilot, und zwei Doorgunner. Der MEDEVAC funktioniert aber auch mit Landfahrzeugen wie LKWs. Der MEDEVAC ist eine eigene Logistikeinheit und untersteht dem CoLo.

Ablauf


Der CoLo leitet seine Aufträge mittels eines 6-Liners an den Co-Piloten des MEDEVACs weiter.

Rückführung von Behandelten Spielern


Versorgte Soldaten können vom MEDEVAC wieder an die Front geflogen werden. Kommt während der Rückführung ein neuer Auftrag rein, hat dieser äußerste Priorität.

MEDEVAC 1.jpg